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Junior Glide 2010

Kitzinger Firmen fördern wieder Segelflugausbildung für Jugendliche

Anknüpfend an die Junior Glide Aktion von vor zwei Jahren gibt es beim Luftsportclub Kitzingen (LSC) in diesem Jahr wieder zwei Segelflugausbildungen, die von Firmen aus dem Landkreis gesponsert werden. Die vier Jugendlichen aus der 2008er Aktion stehen nun kurz vor ihrer praktischen Prüfung und haben damit bald ihren „Schein“ in der Tasche. So sind in der sehr aktiven Jugendgruppe in diesem Jahr wieder zwei Plätze für einen Jungen und ein Mädchen frei geworden.

Der Kurs beinhaltet alle Flug- und Startgebühren, den Mitgliedsbeitrag sowie alle Nebenkosten bis zum ersten Alleinflug.

Von Null auf Hundert in 3 Sekunden

Moderne Segelflugzeuge erreichen heute Spitzengeschwindigkeiten von weit über 200 km/h. Die Beschleunigung im Windenstart erfolgt von 0 auf 100 km/h in 3 Sekunden. Streckenflüge führen die Kitzinger Segelflieger mit den vereinseigenen Flugzeugen regelmäßig bis in den Thüringer Wald, die Rhön, den Frankenwald, das Fichtelgebirge und möglichst wieder zurück nach Kitzingen.

So sind zurückgelegte Strecken von 500 km an einem Tag keine Seltenheit. Der Weltrekord liegt bei 3009 km und wurde in den argentinischen Anden aufgestellt. Der Höhenrekord liegt bei 15.447 Metern. Und das alles ohne Motor, sozusagen mit Sonnenenergie. Die Sonne erwärmt nämlich bodennahe Luftschichten, die sich bei ausreichender Temperatur vom Boden ablösen und vom Segelflieger dann zum Aufstieg genutzt wird. Ein Sport, der Natur und Technik in ganz besonderer Weise zusammen bringt.

Für den sportlichen Vergleich werden die Flüge mit einem GPS-Logger elektronisch aufgezeichnet, am gleichen Tag noch ins Internet gestellt und nehmen damit an einem weltweiten Wettbewerb teil (www.onlinecontest.org). Auch die Strecken- und Flugvorbereitung geschieht heutzutage oft computer- und internetgestützt.



Ausbildung zu Segelflieger
Bis zum ersten Alleinflug lernt der Flugschüler unter Aufsicht eines Fluglehrers das Flugzeug zu starten, zu fliegen und sicher wieder zu landen. Wenn alles „sitzt“ - in der Regel nach 40 bis 60 Starts an der Winde und ca. 20 bis 30 Flugstunden - darf man zum ersten Mal alleine fliegen. „Ohne Ballast“ sagt man, wen der Fluglehrer aussteigt und das alleinige „Kommando“ an den Flugschüler übergibt.

Voraussetzungen für die Ausbildung sind ein Mindestalter von 14 Jahren, normale körperliche Fitness, Teamgeist sowie die Bereitschaft mit anzupacken. Geflogen wird hauptsächlich an den Wochenenden. Aber auch ein Ferienfluglager wird es in diesem Jahr vermutlich wieder geben.

Wenn man bedenkt, dass viele Berufspiloten ihren fliegerischen Werdgang in einem Segelflugverein begonnen haben, ist das eine tolle Chance, sagt Michael Fahrmeier, Vorstandsmitglied und Fluglehrer beim LSC.

Im letzten Jahr hat der LSC nochmals kräftig in seine Jugendarbeit investiert. Alleine mit Spendengeldern konnte ein gebrauchter Schulungseinsitzer gekauft werden. Damit ist die weiterführende Ausbildung zum Streckenflug gewährleistet.

Bewerbung
Wer an der diesjährigen „Junior Glide“ teilnehmen möchte, bewirbt sich am besten formlos per E-Mail mit ein paar Sätzen zu sich selbst und seinen Interessen (segelflug@lsc-kitzingen.de). Aus den Bewerbungen werden dann ein Mädchen und ein Junge ausgewählt. Beide können schon im April mit Ihrer Ausbildung zum Segelflieger/zur Segelfliegerin beginnen. Vorher gibt es noch einen Infoabend, zu dem alle Interessenten sowie auch die Eltern eingeladen sind.





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